Viola biflora

Viola biflora (Zweiblütiges Veilchen)
Viola biflora am Naturstandort, Foto vom 18. Juni (© Spender 55)
Familie
Violaceae (Veilchengewächse)
Weitere deutsche Namen
Gelbes Berg-Veilchen
Aussaatanleitung

Die spätestens im Januar in normale Aussaaterde ausgesäten Samen zunächst für vier Wochen feucht und bei 15°C bis 20°C halten, dann für für mindestens weitere vier Wochen der Winterkälte, auch dem Schnee, aussetzen. Die Keimung setzt mit im Frühjahr ansteigenden Temperaturen ein.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Etwa 10 cm bis 20 cm hohe, wintergrüne Kleinstaude. Sie gedeiht am besten in feuchten, nährstoffreichen und kalkhaltigen Böden in licht-schattiger und luftfeuchter Lage. Längere Trockenheit verträgt sie nicht. Blütezeit: Juni, Juli.

Weitere Informationen

Heimat: Gebirge Europas und Asiens. In den bayrischen Alpen ist dieses Veilchen recht häufig anzutreffen.
Unter Schnee ist Viola biflora völlig winterhart, bei Kahlfrost nur bis etwa -12°C. Im Flachland ist die Pflanze eher kurzlebig und schwierig zu kultivieren.