Valeriana montana

Valeriana montana (Berg-Baldrian)
Foto vom 24.6. (© Spender 55)
Familie
Caprifoliaceae (Geißblattgewächse)
Aussaatanleitung

Die spätestens im Januar in normale Aussaaterde ausgesäten Samen zunächst für vier Wochen feucht und bei 15°C bis 20°C halten, dann für mindestens weitere vier Wochen der Winterkälte, auch dem Schnee, aussetzen. Die Keimung setzt mit im Frühjahr ansteigenden Temperaturen sehr unregelmäßig ein.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Etwa 30 cm bis 60 cm hohe, sommergrüne und horstig wachsende, subalpine Staude. Sie benötigt einen stark mit Kalkschutt durchsetzten, durchlässigen, nährstoffarmen und feuchten Boden in sonniger bis halbschattiger, aber kühler Lage. Blütezeit: April bis Juni.

Weitere Informationen

Heimat: Hochgebirge Mittel- und Südeuropas. In den bayrischen Alpen ist Valeriana montana recht häufig anzutreffen.
Gute Bienenweide.
Der Wurzelstock wird wie beim echten Baldrian (Valeriana officinalis) als Beruhigungsmittel verwendet. Im Gegensatz zu diesem erwies sich der Berg-Baldrian bei Spender 240 als eher kurzlebig.