Pinguicula alpina

Pinguicula alpina (Alpen-Fettkraut)
Foto vom 26. Juni, am Naturstandort (© Spender 55)
Familie
Lentibulariaceae (Wasserschlauchgewächse)
Aussaatanleitung

Die feinen Samen werden im Frühling auf feuchtes Torf-Sand-Substrat gestreut und angedrückt, nicht bedeckt (Lichtkeimer). Hell, aber vor Sonne geschützt aufstellen und feucht halten.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Die sommergrüne Staude bildet im Frühjahr eine Blattrosette, aus der ein 10 cm bis 15 cm hoher Blütenstängel wächst. Der Boden muss sehr feucht, nährstoffarm und basisch (Kalk) sein, darf aber im Sommer auch kurz austrocknen. Die Lage sollte sonnig, aber luftfeucht und kühl sein. Blütezeit: Mai, Juni.

Weitere Informationen

Heimat: Gebirge Eurasiens. In den bayrischen Alpen ist das Fettkraut recht häufig anzutreffen.
Fleischfressende Pflanze, die am besten in Weißtorf mit Kalkanteil wächst. Die Temperatur sollte auch im Sommer nicht über 25°C steigen.
Schwierig und meist kurzlebig in der Kultur.