Phytolacca acinosa

Phytolacca acinosa (Asiatische Kermesbeere)
Foto vom 8. Juni (© Spender 240)
Familie
Phytolaccaceae (Kermesbeerengewächse)
Botanische Synonyme
Phytolacca esculenta
Weitere deutsche Namen
Indische Kermesbeere
Aussaatanleitung

Kaltkeimer. Die Samen werden in Töpfe mit normaler, humoser Anzuchterde gesät und nach zwei Wochen bei 20°C mindestens sechs Wochen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt gehalten. Die Keimung erfolgt recht zuverlässig im Frühjahr.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Sommergrüne, langlebige Beetstaude, die etwa 150 cm hoch und bis 1 Meter breit werden kann. Der Standort sollte eher halbschattig sein; der Boden lehmig-humos und nicht zu trocken. Kurze sommerliche Trockenperioden werden aber ertragen.

Weitere Informationen

Phytolacca acinosa stammt aus Süd- und Ostasien. In Deutschland tritt sie immer öfter unbeständig auf und gilt an einigen Stellen inzwischen als eingebürgert.

Schnecken sind bei Spender 240 kein Problem; Wühlmäuse nagen trotz der leichten Giftigkeit der Pflanze an der Rübenwurzel.

Im Garten sorgen u.a. Vögel oft für reichlich Nachkommen auch an anderen Stellen, wo der Standort für die Pflanze passt. Versetzen lässt sie sich nur in jungen Jahren. Die Rübenwurzel kann Oberschenkel-dick werden und bestimmt 80 cm tief.