Papaver cambricum

Papaver cambricum (Gelber Scheinmohn)
© Spender 319
Familie
Papaveraceae (Mohngewächse)
Botanische Synonyme
Meconopsis cambrica
Weitere deutsche Namen
Wald-Scheinmohn, Kambrischer Scheinmohn, Pyrenäen-Scheinmohn
Aussaatanleitung

Kühlkeimer. Am besten gleich im Herbst an Ort und Stelle aussäen oder den Topf im Frühjahr nach zwei bis drei Wochen bei Raumtemperatur ins Freie stellen.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Eher kurzlebige Staude, die bis zu 40 cm hoch wird und von Mai bis Juli blüht, mit einzelnen Blüten bis zum Frost. Sie bevorzugt einen halbschattigen Standort und frischen, gerne auch mageren und steinigen Boden. Die Pflanze kommt aber auch an sonnigen und trockeneren Stellen zurecht.

Weitere Informationen

Papaver cambricum wird von Schnecken und von Wühlmäusen nicht angerührt. Die Pflanze sät sich reichlich und ungebremst aus. Schon kleine Pflanzen entwickeln tiefe Pfahlwurzeln, die eher mühsam zu jäten sind.

Der gelbe Scheinmohn ist in Deutschland aus Gärten verwildert und gilt inzwischen als eingebürgerter Neophyt. Er kommt auch in verschiedenen Orangetönen vor und inzwischen gibt es eine hellrote Sorte 'Frances Perry'. Die Samen fallen meist nicht farbecht, wenn sie nicht isoliert stehen.