Opuntia ficus-indica

Opuntia ficus-indica (Feigenkaktus)
Opuntia ficus-indica, Foto vom 26.2. auf La Gomera (© Spender 55)
Familie
Cactaceae (Kakteengewächse)
Aussaatanleitung

Die gut gereinigten Samenkörner werden für 24 Stunden in lauwarmem Wasser eingeweicht und anschließend in humusarme, mit Sand angereicherte Anzuchterde gesät. Bei 20 °C bis 25 °C unter einer Glas- oder Folienabdeckung erfolgt die Keimung in der Regel innerhalb von vier Wochen.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Nicht winterharter, sukkulenter Strauch für die Kübelhaltung. Er kann in der Natur bis zu 6 m hoch werden. Die Kultur gelingt in jedem mineralreichen und nicht zu feuchtem Boden in voller Sonne leicht. Die Überwinterung erfolgt frostfrei und trocken. Die gelben bis roten Blüten erscheinen den ganzen Sommer über.

Weitere Informationen

Opuntia ficus-indica stammt wahrscheinlich ursprünglich aus Mexiko, wo sie wohl als eine Kulturform aus der Art Opuntia megacantha entstanden ist. Sie ist im gesamten Mittelmeerraum, Makaronesien sowie Australien, Südafrika und Südamerika verbreitet.

Früchte und junge Triebe sind essbar. Aus den Kernen wird Öl gewonnen, die Triebe werden als Futtermittel für Vieh verwendet und aus den Cochenille-Läusen, die oft auf den Trieben leben, wird der Farbstoff Karmin gewonnen, der allerdings inzwischen auf chemischem Wege erheblich billiger herstellbar ist.