Hylotelephium telephium

Hylotelephium telephium (Große Fetthenne)
Hylotelephium telephium, Foto vom 25.9. (© Spender 55)
Familie
Crassulaceae (Dickblattgewächse)
Botanische Synonyme
Sedum telephium
Aussaatanleitung

Die Aussaat sollte möglicht bald nach der Samenernte im Herbst im Freiland erfolgen, da die Keimfähigkeit rasch nachlässt. Der Einfluss der Winterkälte scheint förderlich zu sein. Die feine Saat nicht abdecken, nur andrücken. Andererseits wird auch über Erfolge bei einer Aussaat im April berichtet.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Etwa 20 cm bis 50 cm hohe sukkulente Staude. Sie bevorzugt trockene und sonnige Standorte mit einem durchlässigen und mageren Boden. Sie wächst auch gerne auf Felsen. Die Pflanze ist sehr anspruchslos, sollte aber Ende Mai um einige Zentimeter gekürzt werden, damit sie kompakter und aufrecht weiterwächst. Andernfalls fällt sie leicht auseinander. Blütezeit: Juli bis September.

Weitere Informationen

Die Wildform kommt in mehreren Unterarten bzw. Kleinarten in fast ganz Europa vor und wird deshalb auch als Hylotelephium telephium agg. geführt. Im Garten werden meist nicht die Wildart, sondern Kulturformen mit rötlich gefärbten Blättern und Blüten verwendet. Die Wildform bleibt etwas kleiner.

Zu den bekanntesten Sorten gehören 'Karfunkelstein' und 'Herbstfreude'.

Schnecken gehen kaum an die Pflanze. Bei Spender 240 werden die Fetthennen jedoch regelmäßig von den Larven der Schwebfliege Cheilosia semifasciata befallen, die die Blätter aushöhlen, wodurch die Pflanzen kümmern.