Hylomecon japonica

Hylomecon japonica (Japanischer Waldmohn)
Foto vom 16. April (© Gabriele Renneberg)
Familie
Papaveraceae (Mohngewächse)
Botanische Synonyme
H. japonicum (falsche Schreibweise)
Aussaatanleitung

Am besten sofort nach der Samenernte aussäen. Gelagerte Samen benötigen einen Warm-Kalt-Zyklus: Die spätestens im Januar in normale Aussaaterde ausgesäten Samen zunächst für vier Wochen feucht und bei 15°C bis 20°C halten, dann für mindestens weitere vier Wochen der Winterkälte, auch dem Schnee, aussetzen. Die Keimung setzt mit im Frühjahr ansteigenden Temperaturen ein.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Sommergrüne Waldstaude, die in der Natur mit einem kriechenden Rhizom in der Laubhumusschicht wächst. Der Boden sollte locker, humusreich und leicht sauer sein und im Sommer höchstens kurzzeitig austrocknen, im Winterhalbjahr ist er frisch bis feucht. Entsprechend sollte die Pflanze unter alten Bäumen in Kombination mit Frühjahrsgeophyten, Hosta und niedrigen Gräsern stehen. Sollte der Boden schon im Frühsommer austrocknen, muss etwas gegossen werden. Andernfalls zieht die Pflanze zu früh ein. Blütezeit: März bis Mai.

Weitere Informationen

Der japanische Waldmohn kommt in den Bergen Chinas, Japans und Koreas vor.