Hepatica maxima

Hepatica maxima (Riesen-Leberblümchen)
Hepatica maxima, Foto vom 24.3. (© Spender 55)
Familie
Ranunculaceae (Hahnenfußgewächse)
Aussaatanleitung

Die Aussaat erfolgt direkt nach der Samenernte in Töpfe mit humusreicher, kalkfreier Erde oder ins Freiland. Zur Keimung kommt es erst im nächsten Frühjahr. Aussaaten eingetrockneter Samen bleiben meist erfolglos.
Im ersten Jahr wird nur ein Blatt gebildet. Die Blüte setzt erst im dritten oder vierten Jahr ein.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Grenzwertig winterharte Waldstaude. Hepatica maxima ist mit bis zu 40 cm Höhe die größte von allen Leberblümchen-Arten. Sie bevorzugt im Gegensatz zu den anderen Hepaticas einen leicht sauren und auch im Sommer feuchten Boden. Ein Platz unter Rhododendren ist ideal. Die Samen reifen erst im September. Die Frosthärte wird mit -5 °C angegeben.  

Beim Autor dieser Zeilen dagegen wächst Hepatica maxima im Rheinland zusammen mit Hepatica nobilis gut auf Kalk und in im Sommer sehr trockenem Boden. Einen Winterschutz hat sie auch noch nicht bekommen, ist aber in kälteren Gegenden sicher angebracht. Ein Problem ist, dass die Pflanze auch im Winter Licht braucht. Während der Blütezeit benötigt sie Sonne, im Sommer dagegen Schatten. Am sichersten ist eine Kultur im Alpinenhaus. Blütezeit: März, April.

Weitere Informationen

Hepatica maxima wächst endemisch auf der koranischen Insel Olleungdo. Die Blüten sind im Verhältnis zu den Blättern relativ klein. Sie wird gerne zur Kreuzung mit Hepatica nobilis verwendet. Die Nachkommen haben die Bezeichnung Hepatica x schlyteri. Diese sind oft besonders großblumig, kräftig und winterhärter als die Wildart.