Helleborus viridis

Helleborus viridis (Grüne Nieswurz)
Helleborus viridis, Foto vom 28.1. (© Spender 55)
Familie
Ranunculaceae (Hahnenfußgewächse)
Aussaatanleitung

Die Aussaat erfolgt am besten direkt nach der Samenernte. Die Keimung setzt dann bei kühleren Temperaturen im Herbst ein. Die Keimlinge vor zu starken Frösten schützen. 
Andernfalls im Winter aussäen und erst sechs Wochen bei 20 °C, dann weitere sechs Wochen bei -4 °C bis +4 °C halten, und im Frühling langsam wärmer stellen. Die Keimrate ist bei dieser Methode deutlich geringer. Wenn die Keimung nicht erfolgt, noch ein Jahr abwarten.

Nach etwa drei Jahren ist mit der ersten Blüte zu rechnen.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Sommergrüne, langlebige Waldstaude, die etwa 40 cm hoch wird und je nach Wintertemperatur von Januar bis März aufblüht. Der Standort sollte halbschattig sein, der Boden im Frühjahr feucht und gerne humus-, lehm- und kalkhaltig. Sommerliche Trockenheit wird vertragen.

Weitere Informationen

Helleborus viridis kommt hauptsächlich in Südeuropa, aber auch in Mitteleuropa vor. In Deutschland ist ist die Pflanze vor allem in den nördlichen Mittelgebirgen häufiger anzutreffen.

Alle Pflanzenteile sind stark giftig.