Helleborus niger

Helleborus niger (Christrose)
Foto vom 14.12. (© Spender 55)
Familie
Ranunculaceae (Hahnenfußgewächse)
Weitere deutsche Namen
Schneerose, schwarze(r) Nieswurz
Aussaatanleitung

Die Aussaat erfolgt am besten direkt nach der Samenernte. Die Keimung erfolgt dann schnell. Andernfalls im Winter aussäen und erst sechs Wochen bei 20°C, dann weitere sechs Wochen bei -4°C bis +4°C halten, danach im Frühling langsam wärmer stellen. Wenn die Keimung jetzt nicht erfolgt, noch ein Jahr abwarten.
Nach etwa drei Jahren kann man mit der ersten Blüte rechnen.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Teils wintergrüne Wildstaude, die je nach Temperatur von Januar bis März blüht. Der Standort sollte halbschattig und der Boden unbedingt kalkhaltig, humus- und nährstoffreich sein, dazu gleichmäßig feucht, aber ohne Staunässe. Sommerliche Trockenperioden werden ertragen.

Weitere Informationen

Die Christrose ist giftig. Trotzdem werden die Blüten gerne von Schnecken angefressen. Die Pflanzen können auch in einem größeren Topf gehalten werden. Die im Winter in vielen Geschäften angebotenen Pflanzen sind meistens mit Botrytis befallen und haben kaum eine Überlebenschance. Nur ein Auswaschen der torfhaltigen Erde hilft manchmal. 
Helleborus niger ist in Deutschland heimisch, kommt aber nur noch vereinzelt im Berchtesgadener Land vor (Gefahrengruppe 3).