Helleborus foetidus

Helleborus foetidus (Stinkende Nieswurz)
Foto vom 5.3. (© Spender 240)
Aussaatanleitung

Am besten direkt nach der Samenreife aussäen. Die Samen benötigen zum Abbau der keimhemmenden Stoffe mindestens sechs Wochen Wärme und gleichmäßige Feuchtigkeit. Anschließend bei etwa -4°C bis +4°C halten. Wenn die Keimung beginnt, die Wärme langsam anheben, aber nicht über +10°C, bis die Keimung abgeschlossen ist.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Helleborus foetidus ist eine wintergrüne, nicht allzu langlebige Staude, die etwa 50 cm bis 60 cm hoch wird und in milden Wintern ab Januar blüht. Sie bevorzugt halbschattige Stellen, gerne unter Gehölzen mit einem lehmigen, sommertrockenen Boden. Wie alle Helleboren mag sie Kalk, gedeiht aber auch ohne. Die Pflanze ist völlig winterhart; die Blüten nehmen aber unter -15°C Schaden.

Weitere Informationen

Die stinkende Nieswurz wird weder von Schnecken noch von Wühlmäusen angerührt. Die ganze Pflanze ist giftig. An zusagenden Stellen sät sie sich üppig aus, was lästig werden kann.
Helleborus foetidus ist in Deutschland heimisch, aber relativ selten.