Geranium macrorrhizum

Geranium macrorrhizum (Balkan-Storchschnabel)
Geranium macrorrhizum, Foto vom 19. Mai (© Gabriele Renneberg)
Familie
Geraniaceae (Storchschnabelgewächse)
Weitere deutsche Namen
Südeuropäischer Felsen-Storchschnabel, Großwurzeliger Storchschnabel
Aussaatanleitung

Die Aussaat erfolgt spätestens im Januar in normale Anzuchterde. Dabei sollte die Saat der Winterkälte ausgesetzt werden, gleichmäßig feucht bleiben und vor Sonneneinstrahlung geschützt sein. Die Keimung setzt im Frühjahr zögerlich und ungleichmäßig ein.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Etwa 30 cm hohe, immergrüne Beetstaude. Sie ist völlig anspruchslos was den Boden anbelangt. Am schönsten ist sie in sonniger Lage, gedeiht aber auch im Schatten. Ihre oberirdischen Ausläufer machen sie zu einem idealen Bodendecker, der fast jedes Unkraut unterdrückt, dem Wurzeldruck von Gehölzen standhält und Schnecken vergrault. Längere sommerliche Trockenzeiten übersteht sie relativ schadlos. Blütezeit: Mai bis Juli.

Weitere Informationen

Herkunft: Zentraleuropa bis zur Balkanhalbinsel. Das Laub duftet intensiv bei Berührung; manche Menschen empfinden den Duft als unangenehm. Es gibt auch weiße und zartrosa blühende Sorten. Durch Kreuzung mit Geranium dalmaticum entstand die Sorte Geranium x cantabrigiense.

Wegen ihrer Anspruchslosigkeit wird sie gern auf pflegeextensiven öffentlichen Grünanlagen verwendet. Die Fähigkeit, Unkraut zu unterdrücken, kann man sich sogar gegen Giersch und Quecke zunutze machen. Es gilt aber zu beachten, dass selbst robuste Frühlingsgeophyten und auch langsamer wachsende Stauden keine Chance gegen diesen Storchenschnabel haben und verschwinden.

Die Vermehrung durch abgetrennte Ausläufer ist einfacher als durch Aussaat.