Galega orientalis

Galega orientalis (Östliche Geißraute)
Galega orientalis, Foto vom 1. 6. (© Spender 419)
Familie
Fabaceae (Hülsenfruchtgewächse)
Weitere deutsche Namen
Futter-Geißraute
Aussaatanleitung

Wenn das Bakterium Rhizobium galegae nicht schon im Boden vorhanden ist, muss es zusammen mit den Samen eingebracht werden. Handelsübliches Saatgut ist mit dem Bakterium geimpft. Die Aussaat erfolgt im Mai oder Juni ins Freiland nicht tiefer als 2 cm.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Bis zu 150 cm hohe, sommergrüne Beetstaude. Sie besitzt eine Rübenwurzel, aus der sich die Wurzeln bis in 70 cm Tiefe ausbreiten. Die Pflanze lebt in Symbiose mit dem Bakterium Rhizobium galegae und reichert den Boden mit Stickstoff an. Der Boden sollte durchlässig, eher nährstoffarm und gerne kalkhaltig sein, die Lage sonnig bis halbschattig. Kürzere sommerliche Trockenperioden verträgt die Staude. Blütezeit: Juni, Juli. Direkt nach der Blüte sollte ist ein starker Rückschnitt erfolgen, um eine Nachblüte zu fördern.

Weitere Informationen

Die Heimat von Galega orientalis ist der Kaukasusraum. Da sie in vielen Ländern als Futterpflanze angebaut wird, kommt sie inzwischen als Neophyt in fast allen Ländern der gemäßigten Zone vor. In Deutschland gibt es (noch) keine Vorkommen.

Schnecken gehen gerne an die Pflanze. Durch Ausläufer kann sich die Staude an zusagenden Stellen kräftig ausbreiten.

Achtung: Die nahe verwandte Art Galega officinalis ist giftig und nicht als Futterpflanze geeignet.