Epilobium canum

Epilobium canum (Kolibri-Trompete)
Epilobium canum, Foto vom 6.9. (© Spender 55)
Familie
Onagraceae (Nachtkerzengewächse)
Botanische Synonyme
Zauschneria californica
Weitere deutsche Namen
Kalifornische Fuchsie
Aussaatanleitung

Im Frühjahr bei Temperaturen um 20 °C in sandige Anzuchterde ausgesät und gleichmäßig feucht gehalten erfolgt die Keimung recht zuverlässig.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Etwa 40 cm bis 60 cm hoher, in den meisten Regionen Deutschlands winterharter Halbstrauch. Er verliert bei Temperaturen unter etwa -5 °C seine Blätter; bei noch tieferen Temperaturen sterben die oberirdischen Teile ab. Aus den Wurzeln erfolgt aber ein Neuaustrieb. Durch unterirdische Ausläufer bilden sich mit der Zeit größere Horste. Der Standort muss vollsonnig, windgeschützt und warm sein, die Erde durchlässig, humus- und stickstoffarm. Auch eine Pflanzung in Mauerfugen ist möglich. Sommerliche Trockenperioden werden nicht nur schadlos ertragen, sondern sind sogar erwünscht. Ein Schutz vor zu großer Nässe im Winter ist ratsam. Beim Autor im Rheinland wächst die Art seit Jahren problemlos. In sehr ungünstigen Lagen ist eine Kultur im Kübel sicherer. Die Blüte zieht sich vom Sommerbeginn bis in den Herbst hin.

Weitere Informationen

Epilobium canum ist in Kalifornien und Baja California zu Hause. Der Strauch wächst dort in felsigem Gelände. Die Bestäubung erfolgt durch Kolibris, in Europa aber auch durch Bienen.

Im Handel sind Sorten mit besonders silbrigen Blättern, z.B. 'Olbricht's Silver'. Es gibt auch eine weiß blühende Form.