Cucurbita pepo

Cucurbita pepo (Gartenkürbis)
Cucurbita pepo (Zucchini), Foto vom 5.8. (© Spender 55)
Familie
Cucurbitaceae (Kürbisgewächse)
Aussaatanleitung

Ab Ende März können die Kerne im Haus bei Temperaturen um 20 °C in sandige Aussaaterde ausgesät werden. Die Keimung erfolgt innerhalb von zwei Wochen. Danach kühler stellen und allmählich an die Außentemperaturen gewöhnen. Nach den Eisheiligen werden die erstarkten Sämlinge ausgepflanzt.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Kürbisse und Zucchini sind einjährige krautige Pflanzen. Sie brauchen einen möglichst nährstoff- und humusreichen Boden in sonniger Lage. Ihr Wasserbedarf ist hoch. Sehr gut wachsen sie z.B. auf einem Komposthaufen. Nur Kürbisse bilden lange Ranken, Zucchini allenfalls kurze. Die männlichen und weiblichen Blüten erscheinen von Juni bis August an derselben Pflanze (einhäusig). Niedrige Temperaturen im Sommer führen zu Kümmerwuchs.

Weitere Informationen

Aus der ursprünglich in Mittelamerika wachsenden Art, vermutlich Cucurbita texana, wurden schon in prähistorischer Zeit diverse Kulturformen gezogen. Fast alle Speisekürbisse, so auch die Bischofsmütze, etliche Zierkürbisse und die Zucchini, nicht aber der Hokkaido-Kürbis, stammen hiervon ab. Auf die sehr komplizierte Nomenklatur soll hier nicht eingegangen werden.

Die jungen Pflanzen sind schneckengefährdet.

Bei Anbau mehrerer Kürbissorten, insbesondere auch von Zierkürbissen, können durch Kreuzung bittere und sogar leicht giftige Nachkommen entstehen! Eine Aussaat von Pflanzen aus Hobby-Zucht-Samen zum Genuss ist daher nicht empfehlenswert. Die Bitterstoffe werden nicht von jedem Menschen sicher wahrgenommen. Ein interessanter Link hierzu: https://llh.hessen.de/ueber-uns/presse/sind-kuerbisse-aus-eigenem-nachbau-giftig/