Cistus x lenis

Cistus x lenis (Zistrosenhybride)
Cistus x lenis, Foto vom 2.5. (© Spender 86)
Familie
Cistaceae (Zistrosengewächse)
Aussaatanleitung

Die Aussaat erfolgt Ende Mai in Töpfe im Freiland. Reiben der Körner in Sand beschleunigt die Keimung, die bei schattigen Stand und gleichmäßiger Feuchtigkeit nach etwa zwei bis drei Wochen einsetzt. Im Juli/August pikieren. Die Anzuchterde sollte sandig und humusarm sein. Die erste Blüte ist im zweiten oder dritten Jahr zu erwarten.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Etwa 50 cm hoher, in die Breite wachsender, immergrüner, grenzwertig winterharter Strauch. Er braucht einen durchlässigen, humus- und nährstoffarmen, mit Sand und Schotter durchsetzten Boden in einer warmen und sonnigen Lage. Die Blüte setzt schon Anfang Mai ein und zieht sich über vier Wochen hin. Direkt nach der Blüte, keinesfalls vor der Blüte, kann ein Rückschnitt erfolgen.

Weitere Informationen

Cistus x lenis ist eine der winterhärtesten Zistrosen und kann in milden Gegenden Deutschlands ohne Schutz kultiviert werden. Ansonsten ist eine Kübelkultur oder ein Schutz durch eine Laubschicht möglich.

Es handelt sich um eine Kreuzung aus den Arten Cistus parviflorus und Cistus sintenisii. Gute Insektenweide. Schädlinge spielen praktisch keine Rolle. Die Absaaten fallen nicht immer samenecht. Es können auch weiß blühende Pflanzen entstehen.

Am bekanntesten ist die Sorte 'Grayswood Pink'.