Brassica oleracea

Brassica oleracea (Gemüsekohl)
Brassica oleracea, Foto vom 7.3. (© Spender 55)
Familie
Brassicaceae (Kreuzblütengewächse)
Aussaatanleitung

Die Ziersorten werden Ende Mai im Freiland ausgesät. 
Der zweijährige Palmkohl wird Anfang April bei Temperaturen von 15 bis 20 °C ausgesät und nach den Eisheiligen ausgepflanzt. Er ist nur in sehr milden Gegenden einigermaßen winterhart, kann aber auch als Kübelpflanze gezogen werden.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Ein- bis zweijährige, gelegentlich auch ausdauernde Gemüse- oder Zierpflanzen. Sie können eine Höhe von bis zu 100 cm erreichen und am Grunde verholzen. Blütezeit: April bis September. Alle Sorten wollen einen nahrhaften, eher frischen Boden und einen vollsonnigen Standort für ein gutes Gedeihen bzw. eine gute Ernte. Zur Vorbeugung gegen die Krankheit Kohlhernie sollte Kohl nur alle drei Jahre an der gleichen Stelle angebaut werden.

Weitere Informationen

Die Wildart kommt an den Küsten Westeuropas von Spanien bis Großbritanien vor. In Deutschland gibt es das einzige natürliche Vorkommen auf Helgoland. Im Binnenland gibt es unbeständige Vorkommen auf Ruderalflächen. 
Die vielen aus der Wildart hervorgegangenen Zuchtformen werden als Varietäten bezeichnet, z.B. Kohlrabi = Brassica oleracea var. gongylodes. Chinakohl gehört zu einer anderen Art. 
Neben den Gemüsesorten haben auch die Zierkohlsorten eine gewisse Bedeutung im Garten erlangt. Sie gehören zur Varietät sabellica. Auch der Palmkohl (var. palmifolia) wird gelegentlich im Ziergarten verwendet.

Ein Schutz vor Schnecken und vor den Raupen des Kohlweißlings empfiehlt sich. Der Pilz Plasmodiophora brassicae ruft die Kohlhernie hervor.