Barbarea vulgaris

Barbarea vulgaris (Barbarakraut)
Barbarea vulgaris, BoGa Bonn, Foto vom 12.5. (© Spender 419)
Familie
Brassicaceae (Kreuzblütengewächse)
Weitere deutsche Namen
Echte Winterkresse, Barbenkraut
Aussaatanleitung

Im Frühjahr direkt ins Freiland ausgesät erfolgt die Keimung problemlos je nach Temperatur innerhalb von ein bis zwei Wochen. Folgesaaten sind bis Anfang September möglich. Die Saatkörner nur andrücken, nicht mit Erde bedecken, da es sich um einen Lichtkeimer handelt.

Im ersten Jahr wird eine Rosette gebildet.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Bis zu 60 cm hohe, wintergrüne, zweijährige bis kurzlebige, heimische Ruderalstaude. Sie liebt einen frischen, gern auch stickstoffreichen Boden in sonniger bis halbschattiger Lage, ist aber generell anspruchslos. Die lange Blütezeit reicht von Mai bis September. Eine Pflanze sowohl für das Staudenbeet als auch für den Nutzgarten.

Weitere Informationen

Das Barbarakraut ist weltweit über die gemäßigten Zonen verbreitet. Es stammt wohl ursprünglich aus Europa und ist besonders im Westen Deutschland sehr häufig zu finden. Gute Bienen- und Schmetterlingsweide. An zusagenden Stellen erfolgt reichlich Selbstaussaat.

Es gibt auch eine panaschierte Form von Barbarea vulgaris, welche hübsch gezeichnete Rosetten bildet und oft samenecht fällt.

Die vitaminreichen Blätter können als Salat oder gedünstet wie Spinat verwendet werden.