Arbutus canariensis

Arbutus canariensis (Kanarischer Erdbeerbaum)
Arbutus canariensis, Foto vom 29.2. auf La Palma (© Spender 55)
Familie
Ericaceae (Heidekrautgewächse)
Aussaatanleitung

Die Samen werden zunächst 24 Stunden in Wasser vorgequollen und dann im Kühlschrank für zwei Monate stratifiziert. Anschließend werden die Samen auf Anzuchterde angedrückt, aber nicht abgedeckt (Lichtkeimer). Bei Temperaturen zwischen 15 °C und 20 °C kommt es erst nach etwa drei Monaten zur Keimung.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Immergrüner, bis zu 15 m hoher, meist aber deutlich niedriger bleibender Baum. Er braucht einen durchlässigen, kalkfreien und humusreichen Boden in sonniger und windgeschützter Lage. Trockenperioden verträgt er gut, wächst aber in frischerem Boden besser. Da die Winterhärte in Deutschland unzureichend ist (ca. -10 °C), muss der Baum geschützt werden. Alternativ ist eine Pflanzung im Kübel und eine kühle Überwinterung im Haus möglich. Jungpflanzen müssen die ersten drei Jahre frostfrei überwintert werden.

Weitere Informationen

Arbutus canariensis ist auf den kanarischen Inseln endemisch. Er wächst dort sehr selten in den Lorbeerwäldern. Die dekorativen Früchte sind essbar, aber nicht besonders wohlschmeckend. Sehr schön wirkt die rotbraune Rinde.