Amelanchier lamarckii

Amelanchier lamarckii (Kupfer-Felsenbirne)
Amelanchier lamarckii, Foto vom 2.4. (© Spender 55)
Familie
Rosaceae (Rosengewächse)
Botanische Synonyme
Amelanchier canadensis (umstritten)
Weitere deutsche Namen
Korinthenbaum
Aussaatanleitung

Kaltkeimer. Die Aussaat erfolgt im Freiland entweder im Oktober/ November oder im Januar/ Februar.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Sommergrünes, 2 m bis 5 m hohes, unter günstigen Bedingungen auch bis zu 10 m hohes Gehölz. Es verträgt jeden normalen, nicht zu trockenen Boden und möchte einen sonnigen oder halbschattigen Platz haben. Blütezeit: April. Schöne Herbstfärbung.

Weitere Informationen

Amelanchier lamarckii stammt aus dem Nordosten der USA, wo sie heute wild nicht mehr zu finden ist. Die jetzt in Kultur befindlichen Pflanzen sind möglicherweise Hybriden mit Amelanchier laevis. Die ganz ähnliche Amelanchier canadensis wird manchmal als Synonym von Amelanchier lamarckii bezeichnet. Durch Züchtung entstanden die großfrüchtige Sorte 'Ballerina' und die leicht rosa gefärbte 'Rubescens'.

Im atlantisch beeinflussten Klima Westeuropas ist diese Felsenbirne ein Neophyt. Sie wächst auch gut im Stadtklima. In Sommern mit langen Trockenperioden verliert das Gehölz bei Spender 240 sehr schnell die Blätter.

Die Früchte werden gern von Vögeln gefressen, sind aber auch roh oder als Marmelade geniessbar. Die Blüten werden von Bienen und Hummeln angeflogen.