Agapanthus Hybriden

Agapanthus Hybriden (Schmucklilie)
Agapanthus Hybride, Foto vom 6.8. (© Spender 55)
Familie
Amaryllidaceae (Amaryllisgewächse)
Weitere deutsche Namen
Liebesblume
Aussaatanleitung

Aussaat in normale Aussaaterde im Frühjahr im Haus bei Temperaturen von 22 °C bis 25 °C, nicht kälter. Gleichmäßig feucht halten und mit Glas oder Folie abdecken, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Die Keimung erfolgt innerhalb von etwa vier Wochen.

Ab Mitte Mai wird der Topf mit den Sämlingen in den Garten gestellt, im Sommer werden sie pikiert.

Wuchsverhalten, Standortansprüche

Kübelpflanze für einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Die Erde sollte humusreich und nahrhaft sein. Während des Sommers sollte man die Pflanzen zwei bis drei mal düngen. Vor dem Frost werden sie hereingeholt und kalt, aber frostfrei überwintert. Die Pflanzen sollten in einem Topf stehen, der nur wenig größer als der Wurzelballen ist, und nur selten umgepflanzt werden. Ursache für Blühfaulheit sind oft zu ein großer Topf, Überdüngung, Umpflanzen, zu warme Überwinterung oder einfach ein blühfauler Klon.

Pflanzen, die im Winter ihre Blätter behalten, müssen hell überwintert werden. Pflanzen, die ihre Blätter verlieren, können dunkel überwintert werden. Winterharte Hybriden, z.B. die Headbourne-Hybriden, sollten mit Laub oder Fichtenreisig geschützt werden.

Weitere Informationen

Alle sieben bis zehn Agapanthusarten stammen aus Südafrika, Agapanthus praecox kommt als Neophyt auf Madeira vor. Die Blütenfarben variieren von weiß bis blau, die Höhe der Blütenstiele von 30 cm bis 150 cm.

Es gibt eine Unzahl von Hybriden, die sich teilweise keiner Art mehr zuordnen lassen. Die Elternarten fast aller Hybriden sind Agapanthus africanus, Agapanthus campanulatus oder Agapanthus praecox.